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Fütterung:
Mein Grundfutter habe ich nach längerer Einzelsaatenfütterung und
Beobachtung selbst zusammengestellt. Die Mischung besteht aus 40 %
Kanariensaat, 30 % Silberhirse, 10 % Gelbe-Hirse, 10 % Senegal-Hirse und 10
% Japan-Hirse. Hafer biete ich separat, diese Saat ist die einzige 1-jährige
die zur Verfügung steht.
Zusätzlich bekommen meine Vögel rote Kolbenhirse. Die Jungvögel die noch
nicht ganz Futterfest sind, können dadurch zum Fressen animiert werden, mit
Erfolg.
Da der Wellensittich den Grit zur Verdauung braucht, biete ich Witte-Molen
Gritsteine, ich bevorzuge diese dem losen Grit, der von den Weibchen gerne
aus den Näpfen ausgeräumt wird und dann verunreinigt am Boden liegt.
Trinkwasser biete ich jeden Tag frisch mit abwechselnder Gabe von Catosal,
von der Fa. Bayer, 3 ml auf 1 ltr Wasser oder auch ein paar Tropfen
Obstessig.
Keimfutter biete ich nicht, denn ich kann nur Abends meine Vögel füttern und
bis zum nächsten Tag kann dieses Futter verdorben sein.
Eifutter verwende ich von der Fa. Aleckwa, wo ich noch Krebse und
Garnelenschrot beifüge und Magermilchpulver untermische.
Die Lagerung von Futter:
Sehr wichtig ist, dass das Futter trocken gelagert wird, es lagert bei mir
in Plastiktonnen die mit Deckel versehen sind um absolute Sicherheit zu
gewähren, dass keine Verunreinigung (Mäusekot oder Urin) zustande kommen
kann. Diese Verunreinigung kann für die Vögel tödlich sein. Diese Handhabung
ist für den gesamten Futterbedarf zuständig.
Meine Medizinischen Hilfsmittel:
Vitamine, Salben, Tropfen sind in einem separaten Kühlschrank untergebracht.
In der Regel bin ich kein Freund von vielen Experimenten und Gaben von
Chemischen-Produkten, nur durch Beratung vom Tierarzt, ansonsten greife ich
lieber zur Natur.
Kranke Tiere:
Schwache Tiere (kranke) werden von den anderen getrennt (Ansteckungsgefahr),
falls nötig werden sie gesondert gefüttert. Sollte ein Vogel unterkühlt
sein, wird er mit einem Dunkelstrahler bestrahlt, damit er seine normale
Körpertemperatur wieder erreichen kann. Es muss darauf geachtet werden, dass
der Strahler so eingestellt ist, dass die Tiere ausweichen können, ansonsten
besteht die Gefahr der Austrocknung. Um ein schnelle Genesung zu erreichen,
sollt man sie mit Leckerbissen aufmuntern. Durch dieses zusätzliche Futter
gelangen sie schneller zu Kräften.
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